KAIFIT - Allgemeine Geschäftsbedingungen    

Grundsätzlich gilt in Deutschland immer das derzeitige BGB

1 Leistungsgegenstand

(1) KAIFIT verpflichtet sich, den Klienten individuell zu beraten und zu betreuen.
(2) Gebuchte Dienstleistung kann nur der Klient persönlich in Anspruch, sie ist nicht übertragbar.
(3) Die vereinbarte Trainingsleistung versteht sich als zeitbestimmte, dienstvertragliche Verpflichtung entsprechend § 611 BGB.

2 Training

(1) Art, Umfang und Dauer jeder Trainingseinheit werden vor Vertragsunterzeichnung mit dem Klienten abgesprochen. Trainingsinhalte und -ziele werden vorab in einem Beratungsgespräch mit dem Klienten abgestimmt.
(2) Liegt die sportliche Betätigung des Klienten länger als 5 Jahre zurück, oder beginnt er das Training ab einem Alter von 25 Jahren, so ist von ihm oder seinem Hausarzt über seinen unbedenklichen Gesundheitszustand vorab eine schriftliche Erklärung zu erbringen.

3 Sonstige Leistungen

(1) KAIFIT versucht für seine Klienten permanent ansprechbar zu sein. Hieraus ergibt sich kein Anspruch auf ständige Erreichbarkeit von KAIFIT.

4 Haftung

(1) KAIFIT schließt gegenüber dem Klienten jegliche Haftung für einen Schaden aus, der nicht auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruht.
(2) KAIFIT haftet nicht über die Erbringung einer geschuldeten Leistung hinaus für eine etwaige Nichterreichung des vom Klienten mit der Eingehung des Vertrages verfolgten Zwecks.

5 Zahlungsbedingungen

(1) Monatliche Vorauszahlungen bei wiederkehrenden Trainings oder Dienstleistungen, ebenso Vorauszahlung bei nicht wiederkehrenden Dienstleistungen.
(2) Der Klient erhält von KAIFIT eine Rechnung, die ohne Abzüge bis zur Aufnahme der Trainingseinheiten zu begleichen ist.
(3) Beendet der Klient vorzeitig einen Vertrag, so werden sämtlich bis dahin geleistete Dienstleistung mit den Tarifen der kürzeren Laufzeiten abgerechnet (KAIFIT- Philosophie: Kurze Laufzeiten sind die Basis, je länger die Vertragslauzeit oder eine höhere Trainingshäufigkeit, desto günstiger kann die Trainingseinheit berechnet werden. Für den Mehraufwand vorzeitiger Kündigung fallen 25% der Gesamtlaufzeitkosten des Vertrages als Bearbeitungsgebühr an, mindestens jedoch 60,- €.
(4) Nutzt der Kunde vorab gebuchte "Paket"-Trainings nicht innerhalb des von ihm gewünschten Zeitraums, so verfallen diese. In diesem Fall keine Rückerstattung.
(5) Es gilt die jeweils aktuelle Preisliste.

6 Sonstige Kosten

(1) Entstehen aufgrund der gewünschten Sportarten und/oder Trainingsinhalte weitere Kosten (Nötige Ausrüstungen, Eintrittsgelder, Platzmieten etc.), so sind diese vom Klienten zu tragen.
(2) Die Kosten für einen Arzt, Physiotherapeuten, Ernährungsberater o.ä., die zur ganzheitlichen Betreuung konsultiert werden, übernimmt der Klient in Höhe der Abrechnungsmodalitäten des jeweiligen Anbieters.
(3) Werden anderweitige Trainings- oder Dienstleistungen (z.B. Reisebegleitung, d.h., Trainingsbetreuung auf Reisen, Fahrdienste etc.) in Anspruch genommen, so werden vorab gesonderte Tarife vereinbart.
(4) Kauft KAIFIT im Auftrag des Klienten Produkte (Sportartikel etc.) ein, so bleibt die Ware bis zur vollständigen Bezahlung durch den Auftraggeber Eigentum von KAIFIT.
(5) Anfahrtskosten ab Stoschstraße 51:  1,- €/km.
(6) Vor Antritt einer Fahrt zu einem Neukunden, sind vorab anfallende Anfahrtskosten zu ermitteln (Google-Maps) und zu überweisen.

7 Verhinderung und Ausfall

(1) Kommt ein Dienstleistungsvertrag mit Kaifit zustande, so kann der Klient nach eigenem Ermessen die vor Vertragsabschluß festgelegten Trainingstermine einhalten. Bei Nichtwahrnehmung oder nicht mitgeteilter Verspätung mehr als 20 Minuten besteht kein Recht auf Ersatzleistung, das vereinbarte Honorar sowie vereinbarte Fahrtkosten werden in voller Höhe berechnet.
(2) Sollte die Durchführung eines Besuches oder einer Trainingseinheit aufgrund unvorhersehbarer Umstände (Wetterverhältnisse, Höhere Gewalt, defektes Kfz. etc.) zu gefährlich bzw. unmöglich sein, so wird der Besuch oder die Trainingseinheit nach Absprache neu terminiert. Die Entscheidung über die Durchführung wird grundsätzlich einvernehmlich mit dem Klienten getroffen.
(3) In Ausnahmefällen (Krankheit, Urlaubszeit etc.) kann der Trainer nach vorheriger Absprache mit dem Klienten Besuche und Trainingseinheiten neu terminieren.

8 Ersatztermine

(1) Bei einer kurzfristigen Besuchs- oder Trainingsabsage durch KAIFIT wird der Trainer in Absprache und zur Zufriedenheit des Klienten versuchen, Besuch oder Training zu einem ihm möglichen Termin zu leisten, siehe § 7.2 + § 7.3

9 Datenschutz

(1) Die personenbezogen Daten des Klienten werden von KAIFIT gespeichert und ausschließlich zur Erfüllung des vorgenannten Leistungsgegenstandes verwendet.
(2) Die gespeicherten Daten werden spätestens 24 Monate nach der letzten gebuchten Trainingseinheit gelöscht. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes.

10 Geheimhaltung

(1) Der Klient verpflichtet sich, über etwaige Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse von KAIFIT Stillschweigen zu bewahren, auch über die Beendigung der Rahmenvereinbarung hinaus.
(2) KAIFIT bewahrt über alle im Zusammenhang mit der Erfüllung der Trainings- und Betreuungsmaßnahmen bekannt gewordenen Informationen des Klienten Stillschweigen, auch über die Beendigung der Rahmenvereinbarung hinaus.

11 Sonstige Vereinbarungen

(1) Beide Parteien erkennen Absprachen und Vereinbarungen zur Buchung von Trainingseinheiten als verbindlich an, sofern diese beiderseitig bestätigt wurden. Dies gilt für alle verwendeten Kommunikationsmittel, wie Telefon oder E-Mail.
(2) Beide Parteien verpflichten sich zu gegenseitiger Loyalität. Der Klient wird sich keinesfalls negativ über KAIFIT bzw. dessen Produkte oder Dienstleistungen äußern oder dessen Ruf und Prestige beeinträchtigen.
(3) Finden Besuche/ Trainings oder Seminare an Samstagen / Sonntagen / Feiertagen statt, wird eine Vergütungsaufwertung erhoben:
Samstag: 2-fache Berechnung. Sonntag / Feiertag: 3-fache Berechnung.

12 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen, Ergänzungen und Nebenabsprachen bedürfen sofern in diesen AGB's nichts anderes bestimmt ist, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das Schriftformerfordernis gilt auch für den Verzicht auf dieses Formerfordernis.
(2) Sollte eine der vorangehenden Bestimmungen unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle unwirksamer oder undurchführbarer Bestimmungen werden einvernehmlich geeignete, dem wirtschaftlichen Erfolg möglichst nahe kommende rechtswirksame Ersatzbestimmung getroffen.